Indoor-Sportstätten bleiben für Hobbysportler weiterhin geschlossen; Individualsport im Freien ist möglich. Der einzuhaltende Mindestabstand beträgt zwei Armlängen, die FFP2-Maske ist verpflichtend – im öffentlichen Verkehr und im Handel.

Corona-Virus: Informationen für Vereine Verordnung tritt ab 1.4. 0.00 Uhr in Kraft. Die Ostregion entwickelte aufgrund der Infektionslage eigene Maßnahmen, die sich vom Rest Österreichs unterscheiden. In Wien (bis einschließlich 10.4.), Niederösterreich und im Burgenland (bis einschließlich 6.4.) darf Sport nur

  • alleine (jederzeit),
  • mit Personen aus dem gleichen Haushalt (jederzeit, ohne Abstand),
  • mit dem/der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden LebenspartnerIn (jederzeit, ohne Abstand),
  • mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister – jederzeit, ohne Abstand),
  • oder mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht-physischer Kontakt gepflegt wird (jederzeit, ohne Abstand

betrieben werden.

  • Zusammenkünfte von mehreren Personen aus mehreren Haushalten sowie das Training in Gruppen mit Kindern und Jugendlichen sind nicht erlaubt.
  • Sport darf im eigenen privaten Wohnbereich, an öffentlichen Orten im Freien oder auf Outdoor-Sportstätten betrieben werden. Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen. Indoor-Sportstätten müssen weiterhin geschlossen bleiben.
  • Auf nicht-öffentlichen Sportstätten ist generell eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen davon ist die Sportausübung.
  • Zu anderen Personen muss mindestens zwei Meter Abstand gehalten werden. Der Mindestabstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, darf kurzfristig unterschritten werden. Davon ausgenommen sind:
    • Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben sowie
    • nicht im gemeinsamen Haushalt wohnhafte LebenspartnerInnen,
    • einzelne engste Angehörige und einzelne wichtige Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird
  • Zusätzlich ist auf nicht-öffentlichen Sportstätten ein Contact-Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Für den Spitzensport gelten eigene Regelungen (siehe FAQ „Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?“). Diese bleiben für die Ostregion unverändert.

ANTI-DOPING - Gesetze in Österreich

 

Grundlage der weltweiten Anti-Doping Arbeit ist der Welt-Anti-Doping-Code. Zur Unterstützung dieses Regelwerkes wurde 2005 eine UNESCO-Konvention beschlossen, im Rahmen derer sich die Vertragsstaaten verpflichten, die internationalen Vorgaben national umzusetzen. In Österreich ist die "International Convention against Doping in Sport" 2007 in Kraft getreten (BGBl. III Nr. 108/2007). Zusätzlich hat Österreich auch die Anti-Doping Konvention des Europarates (1991) sowie dessen Zusatzprotokoll (2004) ratifiziert. In Österreich wird die Anti-Doping Arbeit in mehreren Gesetzen und Bestimmungen geregelt:

 

Anti-Doping Bundesgesetz (ADBG 2007)

 

Das Anti-Doping Bundesgesetz bildet die Grundlage der österreichischen Anti-Doping Arbeit. Das ADBG regelt unter anderem die Aufgaben der NADA Austria, der unabhängigen Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) und der Unabhängigen Schiedskommission (USK), die Rechte und Pflichten der Sportler, Betreuungspersonen und Sportorganisationen, die Durchführungsbestimmungen für Dopingkontrollen, Analysen, Medizinische Ausnahmegenehmigungen und Anti-Doping Verfahren sowie die Informations- und Präventionsarbeit. Zusätzlich werden im ADBG auch gerichtliche Strafbestimmungen für Besitz, Handel und Weitergabe (bis zu fünf Jahre Haft) sowie die Zusammenarbeit der NADA Austria mit den staatlichen Ermittlungsorganen erfasst. mehr


Strafgesetzbuch (STGB)

 

Zusätzlich zu den, im ADBG 2007 geregelten gerichtlichen Strafbestimmungen wird Doping im Strafgesetzbuch (STGB) als schwerer Betrug qualifiziert und mit bis zu zehn Jahren Haft bedroht. Zu bestrafen ist, wer einen Betrug mit mehr als geringem Schaden begeht, indem er über die Anwendung einer verbotenen Substanz oder Methode zu Zwecken des Dopings im Sport täuscht. mehr


Bundes-Sportförderungsgesetz (BSFG 2013)

 

Die Stärkung und Unterstützung der Anti-Doping Arbeit ist ein wesentliches Ziel des österreichischen Bundes-Sportförderungsgesetzes. Alle Förderungsnehmer verpflichten sich, die Bedingungen des Anti-Doping Bundesgesetzes einzuhalten. Bei Verstößen gegen diese Vorgaben drohen Rückzahlungen bereits ausbezahlter Förderungen bzw. ein zukünftiger Ausschluss von Förderungen. mehr


Arzneimittelgesetz (AMG)

 

Das österreichische Arzneimittelgesetz regelt, dass Arzneimittel, die verbotene Wirkstoffe enthalten diesbezüglich gekennzeichnet werden müssen. Zudem werden Beschlagnahmungen vorgesehen, wenn der begründete Verdacht besteht, dass die Ware eine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit darstellt. mehr


Rezeptpflichtgesetz

 

Das österreichische Rezeptpflichtgesetz verbietet die Verschreibung von verbotenen Wirkstoffen zu Zwecken des Dopings im Sport.