24. März 2022: Coronavirus: Aktuelle Maßnahmen. Hier finden Sie alles Wichtige zu den aktuellen Maßnahmen.

Neue Regelungen ab 24. März 2022

Um der aktuellen Belastung der Spitäler entgegen zu wirken und das Spitalspersonal zu entlasten, hat die Bundesregierung folgende Anpassungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen:

Eine generelle Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen:

  • an öffentlichen Orten,
  •  in Verkehrsmitteln,
  • im gesamten Handel,
  • bei körpernahen Dienstleistungen,
  • in der Gastronomie (am Weg zum Platz, nicht am Verabreichungsplatz),
  • in der Beherbergung,
  • in Sportstätten (außer bei der Sportausübung),
  • in Kultur- und Freizeiteinrichtungen,
  • an Arbeitsorten,
  • in Alten- und Pflegeheimen,
  • in Krankenanstalten,
  • bei Zusammenkünften mit zugewiesenen Sitzplätzen ab 100 Personen (dh. im Theater, der Oper, im Kino etc.) und
  • bei Zusammenkünften ohne zugewiesenen Sitzplätzen ab 100 Personen (dh. bei Partys, Hochzeitsfeiern etc.) hat der Veranstalter aber eine „Wahlmöglichkeit“. Entscheidet sich dieser für eine 3-G-Kontrolle, gilt keine Maskenpflicht.

Ausnahmen von der Maskenpflicht:

  • privater Wohnbereich,
  • am Verabreichungsplatz und
  • bei Proben oder künstlerischen Darbietungen in fixer Zusammensetzung, beruflich und privat (d.h. Theaterensemble genauso wie private Blasmusikkapellen und Chöre)

Nachtgastronomie:

  • Regelung wie Zusammenkünfte Indoor ab 100 Personen = „Wahlmöglichkeit“ des Betreibers, d.h. grundsätzlich Maskenpflicht oder stattdessen 3G-Kontrolle

Absonderung:

Ab dem 5. Tag der Absonderung gilt bei mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit, dass die Absonderung beendet ist. Es gilt jedoch weitere 5 Tage eine Verkehrsbeschränkung. Um eine vorzeitige Aufhebung der Verkehrsbeschränkung zu erwirken, kann eine Freitestung erfolgen (negativer PCR-Test oder Ct-Wert ≥ 30). Sollte CT<30 betragen, muss Verkehrsbeschränkung bis zum Ablauf der 5 Tage (oder wenn davor ein CT≥ 30 erreicht wird) fortgesetzt werden.  

Verkehrsbeschränkung:

  • Das Tragen einer FFP2-Maske oder einer höherwertigen Maske bei Kontakt mit anderen Personen, auch innerhalb des privaten Wohnbereichs,
  • Meiden von Großveranstaltungen, vulnerablen Settings und Gastronomie (Ausnahme: Aufsuchen von Arbeitsorten ist grundsätzlich möglich),
  • Kein Betreten von Einrichtungen bzw. keine Ausübung von Aktivitäten, bei denen nicht durchgehend eine FFP2-Maske bzw. ein MNS getragen wird (Gastronomiebetriebe, Fitnessclubs etc.),
  • Kein Besuch von Großveranstaltungen und Ähnlichem (Sportveranstaltungen, Konzerte etc.) und
  • Ein Aufsuchen von Arbeitsorten ist dabei grundsätzlich möglich, sofern dabei das durchgehende Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung geeigneter Schutzmaßnahmen (PSA) gewährleistet werden können.
  • Keine Personenobergrenzen
  • Konsumation bei Veranstaltungen erlaubt
  • Die Regelungen für Präventionskonzepte und COVID-Beauftragte bleiben aufrecht

Übersicht: Aktuelle bundesweit und regional geltende Maßnahmen

Die jeweiligen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern finden Sie im Bereich „Regionale (zusätzliche) Maßnahmen“:

ANTI-DOPING - Gesetze in Österreich

 

Grundlage der weltweiten Anti-Doping Arbeit ist der Welt-Anti-Doping-Code. Zur Unterstützung dieses Regelwerkes wurde 2005 eine UNESCO-Konvention beschlossen, im Rahmen derer sich die Vertragsstaaten verpflichten, die internationalen Vorgaben national umzusetzen. In Österreich ist die "International Convention against Doping in Sport" 2007 in Kraft getreten (BGBl. III Nr. 108/2007). Zusätzlich hat Österreich auch die Anti-Doping Konvention des Europarates (1991) sowie dessen Zusatzprotokoll (2004) ratifiziert. In Österreich wird die Anti-Doping Arbeit in mehreren Gesetzen und Bestimmungen geregelt:

 

Anti-Doping Bundesgesetz (ADBG 2007)

 

Das Anti-Doping Bundesgesetz bildet die Grundlage der österreichischen Anti-Doping Arbeit. Das ADBG regelt unter anderem die Aufgaben der NADA Austria, der unabhängigen Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) und der Unabhängigen Schiedskommission (USK), die Rechte und Pflichten der Sportler, Betreuungspersonen und Sportorganisationen, die Durchführungsbestimmungen für Dopingkontrollen, Analysen, Medizinische Ausnahmegenehmigungen und Anti-Doping Verfahren sowie die Informations- und Präventionsarbeit. Zusätzlich werden im ADBG auch gerichtliche Strafbestimmungen für Besitz, Handel und Weitergabe (bis zu fünf Jahre Haft) sowie die Zusammenarbeit der NADA Austria mit den staatlichen Ermittlungsorganen erfasst. mehr


Strafgesetzbuch (STGB)

 

Zusätzlich zu den, im ADBG 2007 geregelten gerichtlichen Strafbestimmungen wird Doping im Strafgesetzbuch (STGB) als schwerer Betrug qualifiziert und mit bis zu zehn Jahren Haft bedroht. Zu bestrafen ist, wer einen Betrug mit mehr als geringem Schaden begeht, indem er über die Anwendung einer verbotenen Substanz oder Methode zu Zwecken des Dopings im Sport täuscht. mehr


Bundes-Sportförderungsgesetz (BSFG 2013)

 

Die Stärkung und Unterstützung der Anti-Doping Arbeit ist ein wesentliches Ziel des österreichischen Bundes-Sportförderungsgesetzes. Alle Förderungsnehmer verpflichten sich, die Bedingungen des Anti-Doping Bundesgesetzes einzuhalten. Bei Verstößen gegen diese Vorgaben drohen Rückzahlungen bereits ausbezahlter Förderungen bzw. ein zukünftiger Ausschluss von Förderungen. mehr


Arzneimittelgesetz (AMG)

 

Das österreichische Arzneimittelgesetz regelt, dass Arzneimittel, die verbotene Wirkstoffe enthalten diesbezüglich gekennzeichnet werden müssen. Zudem werden Beschlagnahmungen vorgesehen, wenn der begründete Verdacht besteht, dass die Ware eine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit darstellt. mehr


Rezeptpflichtgesetz

 

Das österreichische Rezeptpflichtgesetz verbietet die Verschreibung von verbotenen Wirkstoffen zu Zwecken des Dopings im Sport.